Indikationen, welche nicht behandelt werden können:

  • Menschen mit einer erheblichen körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung der altersentsprechenden Selbstständigkeit oder der psychosozialen Entwicklung (früher Pflegestufe 2, jetzt Pflegegrad 2)

  • Bedarf einer Begleitperson oder eines Integrationshelfers

  • Einschränkung der Mobilität, Gehstrecke kleiner 50 m, Treppensteigen nicht möglich

  • Bestehende Infektionskrankheiten, die eine Isolierung und krankenpflegerische Versorgung erforderlich machen

  • chronische Erkrankungen, die nicht kompensiert oder akut entgleist sind bzw. einer ständigen apparativen Therapie bedürfen

  • akute Erkrankungen / Verletzungen (Orthesen/-Gipsanlage, einliegendes Nahtmaterial; Z.n. kürzlich durchgeführter OP mit weiterem Behandlungsbedarf oder dem Bedarf an Röntgenverlaufskontrollen), die eine aktive Teilnahme am Behandlungsprogramm ausschließen

  • Zustände von Immunsuppression, bei denen leicht übertragbare Infektionskrankheiten, durch das Zusammensein mit mehreren Menschen zur Gefährdung werden können

  • neurologische oder psychiatrische Krankheiten unter mangelnder Kontrolle / Behandlung, wie z.B. akute Psychosen, latente Suizidgefährdung oder Borderline- Störung die zu intra- oder interpersonellen Konflikten führen können

  • schwere emotionale Störung und Störung des Sozialverhaltens, verminderte Impulskontrolle mit aggressivem Verhalten, Autismus bei Kindern

  • Epilepsie / Krampfleiden mit weniger als 12 Monaten Anfallsfreiheit

  • Drogenabhängigkeit und Suchterkrankungen mit Kontrollverlust

  • Schwangerschaft ab der 20. Woche und jede Risikoschwangerschaft

  • Reduzierte Integrationsfähigkeit in (Kinder) - Gruppen aufgrund mangelnder Impulskontrolle sowie ausgeprägt aggressivem Verhalten, so dass eine Selbst- bzw. Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann