Aus dem Tagebuch einer Kunst-Studentin

Ein Gemälde: Portrait eines Mannes und eines Tigers. Der Tiger steht hinter dem Mann. Sie schauen gemeinsam nach vorne.

Kunst ist verschieden. Sie ist das Produkt vieler Gedanken, Ansichten, Erinnerungen und Wahrnehmungen unserer Welt. Es gibt kein Kunstwerk, was dem anderen gleicht. Nicht mal eine Kopie ist exakt das Selbe, das Format verändert sich  vielleicht aber auch die Farben….

Es gibt Kunstwerke für jeden Anlass, zur Dekoration von Wohnungen, zum Bestaunen in Museen oder zur Gestaltung von Innenräumen wie z.B. Restaurants oder Schulen. Mich beeindruckt zutiefst, dass sich beim Betrachten eines Bildes die Gedankenwelt eines anderen Menschen auf eine einzigartige Weise vor mir öffnet. Im Museum frage ich mich oft, was die Künstler wie z.B. Rembrandt oder Caspar David Friedrich gefühlt haben, wenn sie ihre atemberaubenden Landschaften und Szenen aus dem Leben der damaligen Zeit gemalt haben. Von Rembrandt gibt es ein Bild, auf dem eine Familie um eine Kerze versammelt ist. Es ist dunkel und nur das warme Licht der Kerze erleuchtet die andächtigen Gesichter der Erwachsenen und Kinder. Man sieht ihnen an, wie sehr sie sich über die leuchtende Kerze freuen. Ich liebe dieses Bild. Auch da ich persönlich Portraits male.

In meiner neuesten Reihe male ich Menschen mit einem zu ihnen passendem Tier, was innere Kraft und Stärke ausdrücken soll. Unter anderem z.B. einen Adler oder einen Tiger. Ich plane diese Bilder in einer Rehaklinik auszustellen, es soll den Menschen dort Stärke und eigene Kraft vermitteln.

Ein Gemälde: Portrait einer Frau und eines Adlers. Der Adler steht seitlich hinter der Frau. Sie schauen gemeinsam nach vorne.

Ich bewundere die Kraft der Kunst, unsere Wahrnehmung zu lenken und wie hier positiv zu verändern. Sei es durch Trost oder auch durch Erstaunen, Anregungen zum Nachdenken zu schaffen.

Die Kunst schafft Dialoge und ist für mich ein Mittel, auf andere zuzugehen. Meine neueste Ausstellung im Fachgericht in Dresden zusammen mit einer guten Freundin heißt „Wege zueinander“. Es beschreibt sehr gut, was uns als Künstlerinnen wichtig ist:  unsere Werke sollen Verbindungen schaffen. Denn in einer Welt voller Widersprüche und dem Aufeinanderprallen verschiedenster Meinungen ist der Dialog und eine gemeinsame Freude wichtiger denn je.

Ein Gemälde: Zwei Personen stehen Kopf an Kopf und blicken gemeinsam nach vorne.

Dany Rohlfs, eine Künstlerin stellt sich vor

Seit 2006 arbeite ich als freischaffende Künstlerin in dem kleinen Dorf Wiek auf der Insel Rügen und habe mir nach liebevollem Umbau eine kleine Galerie im ehemaligen 250 Jahre alten Küsterhaus eingerichtet. Hier lebe und arbeite ich als Malerin und Bildhauerin.

Ein Gemälde der Künstlerin Dany Rohlfs: eine Gruppe von Gänsen bei Sonnenuntergang

In der Abgeschiedenheit des kleinen Dorfes kann man auf vieles im Leben verzichten, nicht aber auf diese jeden Tag von Wind und Wellen veränderte Nordküste Rügens, die schnell ein neues Zuhause für mich wurde.
Manchmal genügt ein Blick aus dem Fenster oder eine Kornblume am Wegesrand, die mein Blick zufällig streift. Dächer von Häusern in lieblicher Landschaft eingebettet, von Bäumen schützend umschlungen. Der Himmel über dem Meer, jeden Tag anders.
„Ich male nicht was ich sehe, sondern wie ich es fühlend sehe“. Die Farben kommen aus dem Bauch. Ich will reduzieren wo immer ich es kann. Das „Wenige“ ist mir wichtig.
Außerdem versuche ich, mich zu beeilen, bevor alles verschwindet. Rügen wird modernisiert!

Wo früher ein kleines Bauernhaus stand, steht heute ein Hochhaus. Ich liebe es, die kleinen Bauernhäuser zu malen, sie zu verschachteln und in Rügens Landschaft am Meer zu setzen. Rügens Landschaft, so vielfältig wie sie ist, will gemalt werden. Muss gemalt werden, solange es Rügen gibt und solange es uns Künstler gibt.
Die Sonnenuntergänge über dem Meer, zwischen den Bäumen und auf den Feldern, wollen gemalt werden, weil auch sie jeden Tag neu sind.

Neben der Malerei arbeite ich viel mit Treibholz, welches nach starken Stürmen an Rügens Stränden angespült wird. Das ist ein besonderes Holz und wenn ich Glück habe finde ich schon mal ein ganz altes Stück, welches ich in unzähligen Arbeitsstunden bearbeite. Meist entstehen Boote. Neben den Bildern sind diese in der Ausstellung zu sehen. Meine Kunden zuliebe erstelle ich von meinen Bildern Reproduktionen. Auftragsarbeiten von einer Größe auf eine andere, sofern es möglich ist, ich Freude daran habe und ich arbeiten kann wie es mir beliebt. Jedes Bild ist ein Unikat und bleibt ein Unikat. „Es wäre ein Verlust an Mal-, Entdeckungsfreude und Inspiration, wenn ich von einem Motiv nur ein einziges Bild malen würde.“

Meine Atelier- Galerie Kunst im Küsterhaus liegt hinter der Wieker Kirche und ist ganzjährig geöffnet.

April bis Oktober  täglich 11 – 18

November bis März täglich 11 – 14
und nach Vereinbarung

Ein Gemälde der Künstlerin Dany Rohlfs: weiße Häuser mit roten Dächern vor Horizont mit Sonne

In der Weihnachtsbäckerei …

Weihnachtskekse in einer Schale zwischen weihnachtlicher Tischdekoration

Was wäre Weihnachten ohne all die Leckereien, vor allem ohne die selbstgebackenen Plätzchen? Dieser Brauch existiert schon länger als die meisten glauben. Wie bei den meisten Bräuchen, lässt sich auch hier über den Ursprung streiten.

Eine Variante besagt, dass Plätzchen (von mittelhochdeutsch: palcz = flach geformter Kuchen) im Mittelalter als Winteressen für arme Menschen gedacht waren. Plätzchen sind lange haltbar und enthalten viel Fett, also ideal für den Winter. Allerdings waren Gewürze und Zucker in dieser Zeit Luxusgüter und so für die einfachen Leute unerschwinglich. Die Klöster hingegen waren recht wohlhabend, dort wurden in Gedenken an die Geburt Jesu in der Weihnachtszeit Plätzchen gebacken. Diese wurden dann an die Armen verschenkt, um ihnen eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.

Eine andere Theorie geht auf die alten Germanen zurück. Diese sollen in der Zeit um die Wintersonnenwende am 21. Dezember, wenn die Nächte besonders lang und kalt waren, Tiere aus Teig geformt haben. Diese Teigtiere sollten als Opfergabe die bösen Geister, die in diesen Nächten umherirren sollten, milde stimmen und Angriffe verhindern.

Eine weitere Vermutung ist, dass die Plätzchen auf die Hostien (Oblaten) zurückgehen, die als Symbol für das gesegnete Brot am Ende der Messe an die Gläubigen verteilt werden. Auch dieser Brauch reicht bis ins Mittelalter zurück. Über die Jahre wurden diese immer mehr veredelt, zum Beispiel mit einem christlichen Stempel. Zur Weihnachtszeit sollen sich die Nonnen und Mönche die Mühe gemacht haben, diese noch mehr zu verzieren. So sollen daraus die Weihnachtsplätzchen, die wir heute kennen, entstanden sein. Tatsächlich gibt es auch heute noch viele Plätzchen mit Oblaten, zum Beispiel Makronen.

Und hier ein besonders leckeres Rezept aus unserer Lehrküche:

Haferflockenklekse in einer Schale vor einem Glas mit Kakao und einem Behältnis mit Zimtstangen

Haferflockenkekse

250 g Halbfettmargarine/Halbfettbutter

500 g Haferflocken

70 g Zucker

3    Eier

50 g Mehl

3    Tropfen Vanillearoma

2 EL Kakao

1 TL Zimt oder Lebkuchengewürz

Zubereitung:

  • Margarine erhitzen und die Haferflocken dazugeben
  • erkalten lassen
  • Zucker und Eier schaumig schlagen, dann Mehl (und Kakao) unterrühren
  • Masse zu den Haferflocken geben und gut vermengen
  • mit Teelöffeln kleine Haufen auf ein Blech mit Backpapier setzen
  • bei 170 Grad Umluft ca. 15 bis 20 Minuten backen

Kerzenlicht

Zwei stimmungsvoll brennende Kerzen in Kerzengläsern auf einem Tisch.

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, kann das sanfte Licht einer Kerze das Wohnzimmer mit Gemütlichkeit und Ruhe füllen.

Sicherlich haben Sie besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit bereits die eine oder andere Kerze erstrahlen lassen und dabei vielleicht sogar das Funkeln in den Augen ihrer Kinder wahrnehmen können. Wir möchten Ihnen mit unserem Newsletter noch ein paar Anregungen schicken, wie Sie das Strahlen der Kerze ganz bewusst als Ressource in Ihren Alltag einsetzen können.

  • Achtsamkeit durch Kerzenlicht

Das Licht einer Kerze kann eine wunderbare Möglichkeit sein, Achtsamkeit zu praktizieren. Setzen Sie sich in einen ruhigen Raum, zünden Sie eine Kerze an und beobachten Sie die Flamme. Lassen Sie Ihre Gedanken zur Ruhe kommen und konzentrieren Sie sich auf den Moment. Diese Übung kann helfen, Stress abzubauen und innere Gelassenheit zu finden.

  • Rituale für Entspannung und Wohlbefinden

Integrieren Sie Kerzen in Ihre Entspannungsrituale. Ob beim Lesen, kreative Tätigkeiten, Teetrinken oder einfach beim Entspannen in der Badewanne – das sanfte Licht kann eine beruhigende Atmosphäre schaffen. Kombinieren Sie vielleicht auch das Licht mit ätherischen Ölen oder Düften, um ein ganzheitliches Erlebnis für Körper und Geist zu schaffen.

  • Gemeinschaft und Verbundenheit

Das gemeinsame Anzünden von Kerzen kann auch ein schönes Ritual in der Familie oder auch im Freundeskreis sein. Das Teilen von Licht schafft eine Atmosphäre der Verbundenheit und des Miteinanders. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Gespräche zu führen und sich dabei auszutauschen, was Ihnen neben der Kerze ein Strahlen in die Augen zaubert.

Das Gedicht "Leuchte, kleine Kerze" von Elke Bräunling.

Bernstein – Das Gold der Meere

Großaufnahme eines Bernsteinstück im Meeressand am funkelnden Meereswasser

Speziell im Herbst und Winter, nach stürmischen Nächten mit auflandigen Winden, stoßen aufmerksame Strandbesucher mit etwas Glück auf das Gold des Meeres: Bernstein. Bernstein, der seit Jahrtausenden bekannte und insbesondere  im Ostseeraum verbreitete klare bis undurchsichtige gelbe oder gelbbrauner Schmuckstein aus fossilem Harz. Das begehrte fossile Harz treibt nur nach oben, wenn das salzige Meerwasser kalt ist und dadurch eine große Dichte besitzt.

Bereits seit vorgeschichtlichen Zeiten wird Bernstein als Schmuck und für Kunstgegenstände genutzt. Einige in Ägypten gefundene Objekte sind z. B. mehr als 6000 Jahre alt. Das berühmteste Kunstobjekt aus Bernstein war das Bernsteinzimmer, das seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen ist. In den Jahren 1979 bis 2003 haben russische Spezialisten im Katharinenpalast bei Puschkin das für die Öffentlichkeit wieder zugängliche Bernsteinzimmer mit Bernstein aus Jantarny detailgetreu rekonstruiert, nachdem bis dahin unbekannte Fotografien gefunden worden waren, die dieses einzigartige Projekt ermöglichten.

Für die Wissenschaft, insbesondere für die Paläontologie, ist Bernstein mit Einschlüssen, den sogenannten Inklusen, von großem Interesse. Diese Einschlüsse sind Fossilien von kleinen Tieren oder Pflanzenteilen, deren Abdrücke, in seltenen Fällen auch Gewebereste, im Bernstein seit Jahrmillionen perfekt erhalten sind.

Spricht man vom Gold des Meeres, vom Lieblingsstein der Sonne, von Farben, welche das Licht selbst in sich zu tragen scheinen, von wärmenden Steinen, die dennoch keine Steine, sondern etwas Organisches sind dann, ist die Rede von Bernstein. Er ist ein uralter Zeitzeuge, geliebt und begehrt für Schmuck und Kunstgegenstände und zeitunabhängig. Jedes Jahrhundert schmückte sich mit ihm, verfiel seinen Farben und ließ sich von ihm inspirieren. Kein Wunder, dass sich gleich mehrere Legenden um seine Entstehung ranken, mythische Geschichten, eine schöner als die andere.

Die Legende von Phaethon, Sohn der Sonne

Laut der griechischen Mythologie wurde die göttliche Abstammung von Phaethon, dessen Mutter eine Sterbliche war, angezweifelt. Phaethon bat seinen Vater Helios, den Sonnengott, um Hilfe und wollte mit einer Fahrt seines Sonnenwagens die Richtigkeit seiner Blutlinie beweisen. Dabei kam er jedoch der Erde zu nahe und sorgte für eine schlimme Dürre. Meere trockneten aus, die Ernte verbrannte und die Erdgöttin Demeter flehte um Hilfe.

Zeus erschlug daraufhin Phaethon, der in den griechischen Fluss Erdian fiel. Seitdem führt dieser Fluss Bernstein. Die Götter verwandelten seine weinenden Schwestern in Pappeln. Auch als Bäume weinten sie weiter und aus den Tränen entstand jener Bernstein, der heute im Meer gefunden wird.

Eine germanische Geschichte erzählt

Die Liebesgöttin der Germanen, die blonde Freyja, liebte alles Schöne. Sie begegnete vier Zwergen, die gerade eine wunderschöne Halskette angefertigt hatten. Als Preis verlangte jeder der Zwerge eine Liebesnacht mit ihr. Der Wunsch, diese Kette zu besitzen, war so groß, dass sie zusagte. Aus Angst, dass ihr Mann Odur davon erfuhr, trug sie die Kette nur nachts.

Doch der hinterlistige Asengott Loki, erzählte Odur davon und Freyja musste sich vor Göttervater Odin rechtfertigen. Sie beichtete ihre Tat. Odin verzieh ihr, aber sie musste ab nun die Halskette immer tragen. Ihre Tränen über diese Schmach wurden zu Bernstein. Bei den Kelten galt seitdem das Tragen einer Bernsteinkette als Zeichen von Wahrheit und Aufrichtigkeit.

Gold des Nordens

Eine altlitauische Sage erzählt, dass sich am Grunde der Ostsee ein riesiger Bernsteinpalast befand. Die darin wohnende Meeresgöttin verliebte sich in einen Fischer und verschmähte aus diesem Grund die Liebe von Perkunas, dem Donnergott.

Aus Zorn über diese Zurückweisung zerstörte er ihren Palast. Seitdem werden die Tränen der Meeresgöttin an die Ostseeküste gespült. Sie überlebte den Fischer und bis heute vermischen sich ihre Tränen über seinen Tod mit den Überresten ihrer einstigen Heimat. Laut dieser Legende wird die Ostsee stets den Bernstein bis in alle Ewigkeit in sich tragen.

Ein Bernsteinstück im Wattenmeer, im Hintergrund Sonnenstrahlen

Vorlesen – Eine SUPERKRAFT

Ein Elternpaar mit ihrem Kind im Bett beim Vorlesen aus einem Buch.

Denn Vorlesen schafft Nähe und Austausch, erweitert den Wortschatz und fördert die Fantasie. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, sind besser für die Kita, die Schule und den Alltag gewappnet. Beim Vorlesen verbringen wir Zeit miteinander, kommen ins Gespräch und zur Ruhe. Das stärkt die Beziehung und sorgt für kleine Auszeiten im oft trubeligen Alltag. Kinder hören neue Wörter, lernen Reime und erleben die Freude an Sprachen. So verwenden sie bald schon neue Wörter und bleiben neugierig auf neue Themen. Wer abenteuerlichen Geschichten lauscht und dabei miterlebt, wie Probleme gelöst und Ideen entwickelt werden, der entwickelt diese Ideen in der eigenen Vorstellung weiter und lässt seiner Kreativität freien Lauf.

Aber damit noch nicht genug. Durch das Vorlesen erschließt sich Wissen, es fördert die Konzentration und macht fit für die Schule.

Gefühle gibt es viele und Kinderbuchheld*innen erleben sie alle. In spannenden Geschichten lernen Kinder, sich in die Gefühlslagen anderer hineinzuversetzen, zuzuhören und im Umkehrschluss auch besser auf ihre Mitmenschen einzugehen.

Kinder brauchen starke Vorbilder. Sie inspirieren uns dazu, gegen Ungerechtigkeiten aufzustehen, an unsere Träume zu glauben oder bei Problemen zusammenzuhalten. Solche Vorbilder können Kinder dabei auch in Geschichten finden. Kinder haben viele Fragen und manchmal sind wir Erwachsenen bei der Beantwortung auch etwas ratlos. Wie gut, dass es so viel gesammeltes Wissen bereits aufbereitet zwischen den Buchdeckeln und Co. gibt!

Kinder, die häufig Geschichten hören, lernen, sich für längere Zeit zu konzentrieren und auf eine Tätigkeit zu fokussieren. Diese Fähigkeit ist nicht nur in der Schule wichtig. Ob Textaufgaben in Mathematik, Arbeitsaufträge im Sachkundeunterricht oder die Experimentbeschreibung in Chemie; im Schulalltag muss ständig gelesen werden und so haben Kinder mit Vorleseerfahrung häufig bessere Noten.

Jeden Freitag erscheint auf unserer Facebookseite eine spannende kleine Geschichte aus der abenteuerlichen Welt unserer Klinik-Möwe Rüdiger. Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spaß beim Lesen.

Die Möwe Rüdiger steht auf einer Holzstele am Ostseestrand und schaut keck.

Im Schlafzimmer gilt: Licht aus!

Ein Kind liegt zufrieden schlafend im Bett und hält eine leicht leuchtende Figur im Arm.

Ein guter, gesunder Schlaf ist die Grundvoraussetzung für eine positive Stimmung und einen produktiven Tag. Haben wir erholsam geschlafen, dann haben wir am Tag auch mehr Energie. Die Schlafqualität beeinflusst somit unser Wohlbefinden und unser Aktivitätslevel. Wichtige Einflussfaktoren auf den Schlaf sind die Lichtverhältnisse. Denn, ob wir in völliger Finsternis oder mit Licht schlafen, hat einen großen Einfluss auf den Körper.

Gute Nacht, Fernseher. Gute Nacht, Smartphone. Gute Nacht, Nachttischlampe:

Denn ohne künstliches Licht zu schlafen stärkt nachweislich unser Immunsystem und kann Übergewicht und Adipositas entgegenwirken.

Laut einer Studie des National Institut of Environmental Health Sciences in North Carolina steigt das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit, wenn beim Schlafen künstliche Lichtquellen angeschaltet bleiben. Schon eine Nacht in einem hellen Schlafzimmer bringt den Stoffwechsel durcheinander. Das „Light at Night“ unterdrückt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und stört damit den Schlaf-Wach-Rhythmus. Nach einer Nacht im hellen Schlafzimmer wird deutlich mehr Insulin freigesetzt, um den Zuckerstoffwechsel im Gleichgewicht zu halten. Hält dieser Zustand an, riskiert man Übergewicht und Diabetes. Außerdem werden die Tiefschlaf- und Traumphasen, die für einen erholsamen Schlaf unverzichtbar sind, durch Lichteinflüsse erheblich verkürzt. Der Lichtstress führt zu einer Zunahme der Herzfrequenz, ein klares Indiz für die vermehrte psychische Anspannung.

Es ist also nicht nur wichtig, im Dunkeln zu schlafen, sondern darüber hinaus sollten weitere Punkte beachtet werden, damit der Körper sich abends auf einen erholsamen Schlaf vorbereiten kann:

  • Vermeiden von Koffein,
  • Vermeiden schwerer Mahlzeiten,
  • 1 – 2 Stunden vor Schlafenszeit Fernseher aus, Handy aus, Computer und Tablet aus,
  • frische Luft und eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer.

In diesem Sinne wünschen wir eine „GUTE NACHT“ 😴.

Eine Lampe und eine Hand, welche im Begriff ist, das Licht zur Nacht zu löschen.

Weihnachtsmode: Glanz & Gloria oder kitschig & witzig

Eine Buntstiftzeichnung: ein Tannenbaum in der Mitte, links und rechts davon tanzen Menschen in winterlicher Kleidung, ein Weihnachtsmann und ein Rentier Hand in Hand.

Für die einen ist bunter Kitsch unter dem Tannenbaum ein No-Go, die anderen genießen den Jux um die Verkleiderei und versuchen Jahr für Jahr, Familie, Freund*innen und Kolleg*innen mit einem möglichst albernen Dress zu übertrumpfen.

Der Tag des „Ugly Christmas Sweaters“ feiert diesen Trend jedes Jahr am dritten Freitag des Dezembers, dieses Jahr fällt er auf den 15. Dezember. Doch woher kommt die schräge Tradition überhaupt?

Seinen Ursprung hat das Bohei um die bunten Pullover, wie kann es anders sein, in Großbritannien: In den 80er-Jahren trugen Moderatoren im Fernsehen nicht ganz ernst gemeinte Weihnachtspullover, um ihren Weihnachts-Sendungen einen humorvollen Anstrich zu verleihen.

Im Laufe der Jahre werden die Sweater im angelsächsischen Raum zu einem Kassenschlager, vornehmlich als Scherzartikel. Der globale Hype sollte erst rund 20 Jahre später folgen – losgetreten von Hollywood.

Schon in Kultfilmen der späten 80er- und frühen 90er-Jahre wie „Schöne Bescherung“ oder „Kevin allein zu Haus“ findet ulkige Weihnachtsmode einen Platz und setzt dem feinen Zwirn am Weihnachtstisch etwas entgegen. Zum Kult macht den Ugly Christmas Sweater dann die US-Schauspielerin und Drehbuchautorin Bridget Jones im Jahr 2001 und löst schlagartig einen Hype um die Pullover aus.

Trends wie dieser sollen kindliche Leichtigkeit zurück ins Weihnachtsfest bringen, das für viele Erwachsene oftmals von Stress und Erschöpfung geprägt ist. Im Vordergrund soll der Spaß stehen, so schreibt es die Website des „Feiertags“ – denn die Freude gerät zwischen Geschenkekauf und Feiertagstrubel gerne in Vergessenheit.

Heute sind die weihnachtlichen Stilsünden aus Film und Fernsehen kaum noch wegzudenken. Ob man sich an den Weihnachtstagen outfittechnisch nun für Glanz & Gloria oder doch eher die stilistische Grausamkeit entscheidet: Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt.

Foto eines jungen Paares im weihnachtlichen Partnerlook: Sie tragen rote Weihnachtspullover mit Sternen und einem Snoppy, der einen Keks isst.

NATUR – Strand

Die AOK-Klinik Rügen liegt wunderschön am Wieker Bodden, einem der sogenannten Boddengewässer, die auch als „Lagunen der Ostsee“ bekannt sind. Diese Gewässer ähneln echten Lagunen, da sie flach sind und durch schmale Landstreifen vom offenen Meer getrennt werden.

In der Gegend um Vorpommern, besonders auf Rügen und dem Fischland-Darß, sind die Boddengewässer durch natürliche Landzungen vom Meer abgeschottet. Diese ruhigen, flachen Gewässer sind ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen und haben eine besondere Rolle für die Umwelt: Sie helfen, die Wasserqualität zu verbessern und schützen das Land vor Sturmfluten.

Die schönen Boddengewässer locken viele Menschen, die die Natur genießen und sich erholen wollen. Und wir – Die AOK-Klinik Rügen – nutzen die ruhige und schöne Umgebung, um Müttern und Vätern gemeinsam mit ihren Kindern einen erholsamen Aufenthalt zu bieten und unter dem Motto „Kur in Natur“ Wissenswertes zu vermitteln.

Der Naturstrand mit Gräsern an dem Wieker Bodden, dem Boddengewässer der Ostsee vor Rügen - am Horizont ein Regenbogen.
Außenbereich der Mutter-Kind-Kur- und Vater-Kind-Kur-Klinik mit Bank und Park an der Ostsee
Die Mutter-Kind-Kur-Klinik und Vater-Kind-Kur-Klinik in der Natur mit Bäumen, im Hintergrund die Ostsee
AOK-Klinik Rügen Kinderzeichnung