Aus dem Klinikalltag – unserer Rehabegleitung

Erntefest – gelebte Tradition voller Dankbarkeit und Gemeinschaft

Das Erntefest ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil ländlicher Kultur. Ursprünglich als Dank an die Natur und die bäuerliche Arbeit gedacht, hat sich das Fest bis heute zu einem beliebten Gemeinschaftserlebnis entwickelt.

Traditionell beginnt das Erntefest mit einem Dankgottesdient oder einer Segnung der Erntegaben. Körbe voller Obst, buntes Gemüse, Getreideähren und Blumen schmücken Altäre und Dorfplätze als Symbol der Fülle und des Lebens. In vielen Regionen schließen sich festliche Umzüge an; bunt geschmückte Wagen rollen durch die Straßen, begleitet von Blaskapellen, Tanzgruppen und Vereinen in regionaler Tracht.

Neben Brauchtum und Feierlichkeit bietet das Erntefest auch Raum für Begegnungen. Familien, Nachbarn und Freunde kommen zusammen, um die Fülle der Natur und den Wert gemeinsamer Arbeit zu würdigen. Gleichzeitig erinnert das Erntefest daran, wie eng wir mit der Natur verbunden sind. Es macht bewusst, dass unsere Lebensmittel das Ergebnis von Geduld, Arbeit und dem richtigen Zusammenspiel von Wetter und Jahreszeiten sind. In einer Zeit, in der viele Dinge selbstverständlich erscheinen, ruft sie Tradition, Dankbarkeit und Wertschätzung ins Gedächtnis.

So vereint das Erntefest Vergangenheit und Gegenwart, es bewahrt alte Bräuche, schenkt Freude im Hier und Jetzt und stärkt den Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Sicher unterwegs – Verkehrserziehung für Kinder auf Rügen

Die Sicherheit unserer Kleinsten im Straßenverkehr liegt uns besonders am Herzen. Deshalb unterstützen wir ein wichtiges Projekt auf der Insel Rügen zur Förderung der Verkehrserziehung in Kindergärten und Grundschulen.

Die Verkehrswacht Rügen führt regelmäßig Veranstaltungen durch, bei denen Kinder den sicheren Umgang mit dem Fahrrad oder Roller lernen. Spielerisch und altersgerecht werden sie dabei an die Gefahren des Straßenverkehrs herangeführt und lernen richtiges Verhalten, beginnend vom Erkennen von Verkehrsschildern bis hin zum Tragen eines Fahrradhelmes.

Wir beteiligen uns an diesem wertvollen Engagement mit einem Beitrag zur Gestaltung von Informationsplakaten sowie zur Bereitstellung von Mal- und Vorlesebüchern mit digitalen Inhalten und Fahrradhelmen. Diese Materialien unterstützen die Kinder dabei, das Gelernte zu vertiefen und mit Spaß zu verinnerlichen. Besonders schön: Kinder, die keinen eigenen Fahrradhelm besitzen, erhalten einen kostenlosen von der Verkehrswacht.

Wir finden: Das ist eine gute und wichtige Sache und unterstützen gerne dieses Projekt!

„Luftpiraten“  –  Kleine Lungen, große Helden

Durchatmen statt Durchhalten

Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter – oft zuerst bemerkbar durch anhaltenden Husten. Doch mit der richtigen Diagnostik und einer individuell abgestimmten Behandlung können betroffene Kinder ein aktives, normales Leben führen.

Gründliche und kindgerechte Diagnostik

In unserer Klinik legen wir großen Wert auf eine kindgerechte, gründliche Diagnostik. Mit modernen Verfahren wie Peak-Flow-Messung und Lungenfunktionsprüfung erkennen wir frühzeitig Einschränkungen der Atemwege und können die Therapie passgenau durchführen.

„Luftpiraten“ – Starke Kinder durch Wissen und Abenteuer

Mit unserer Aktion gehen wir einen Schritt weiter: Wir schenken Kindern mit Asthma nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch Selbstvertrauen. In spannenden Mitmachangeboten lernen die kleinen „Luftpiraten“ den sicheren Umgang mit ihren Hilfsmitteln – ganz spielerisch und altersgerecht.

  • Einführung in die Peak-Flow-Meesung
  • Sachgerechter Einsatz des Pari-Boy-Inhalationsgerätes
  • Richtige Anwendung von Inhalierhilfen

Mehr Sicherheit für Kinder und Eltern

Wenn Kinder ihre Erkrankung verstehen und eigenständig damit umgehend können, stärkt das nicht nur ihr Selbstvertrauen, sondern auch das ihrer Eltern. Gemeinsam lernen sie, wie sie den Alltag meistern – mit Asthma, aber ohne Einschränkungen.

Nicht das Asthma bestimmt den Alltag – die Kinder bestimmen ihren Weg!

Also, AHOI  und volle Fahrt voraus!!!

Erdbeerzeit – Genuss, der der Gesundheit guttut

Der Sommer steht vor der Tür – und mit ihm beginnt die schönste Zeit für alle Erdbeerliebhaber! Die leuchtend roten Früchte sind nicht nur ein köstlicher Genuss, sondern auch wahre Kraftpakete für unsere Gesundheit. Genau deshalb haben wir sie in unser REHASONANZ-Programm aufgenommen – denn Ernährung kann heilsam sein.

Erdbeeren enthalten eine Vielzahl gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe. Sie sind reich an Vitamin C (mehr als Orangen!), enthalten Folsäure, Kalium, Antioxidantien und entzündungshemmende Pflanzenstoffe. Gleichzeitig sind sie kalorienarm und durch ihren hohen Wassergehalt wunderbar erfrischend – ideal auch bei sommerlichen Temperaturen und in der Rekonvaleszenz.

Erdbeeren können:

  • das Immunsystem stärken,
  • Entzündungsprozesse positiv beeinflussen,
  • die Verdauung anregen,
  • den Kreislauf unterstützen.

Und das Beste: Sie schmecken einfach herrlich, ob pur, im Salat, als Smoothie oder Dessert.

Probieren Sie gerne unseren Rezept-Tipp aus!

Spargel-Erdbeer-Salat

Zutaten:

Für 4 Personen

400 – 500 g              Spargel

200 g                           Erdbeeren

200 g                           Hühnchenbrust

20 g                             Öl

1 TL                              Zucker

                                      Essig, Petersilie, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Frischen Spargel putzen, in Salz-Zucker-Wasser garen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Erdbeeren putzen und vierteln.

Geflügelfleisch dünsten und in feine Würfel schneiden. Aus den restlichen Zutaten eine Marinade rühren. Evtl. nochmals abschmecken und nachwürzen.

Variationsmöglichkeit:

Marinade zusätzlich mit saurer Sahne oder Salatcreme verfeinern.

Salat mit (Koch-) Schinken zubereiten

„Sommerzeit – Inspiration für die Monate Juli, August und September“

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer ist da, und mit ihm die warme, lebendige Zeit des Jahres. Die Sonne lädt uns ein, nach draußen zu gehen, die Natur zu genießen und die Seele „einmal baumeln lassen“. Es ist die Zeit der Leichtigkeit – und diese können wir auch in den Alltag mitnehmen!

Im Sommer haben wir die Fülle an frischen, bunten Lebensmitteln direkt vor der Nase: Saftige Beeren, knackige Gurken, sonnengereifte Tomaten und süße Melonen. Ein einfacher Obstsalat oder eine erfrischende Gazpacho sind genau das Richtige, um die heißen Tage zu genießen und gleichzeitig dem Körper etwas Gutes zu tun.

Nutzen Sie die langen Tage, um aktiv zu bleiben, aber gönnen Sie sich auch Pausen im Schatten – sei es mit einem guten Buch, einem kühlen Getränk oder einfach barfuß im Gras. Selbst ein kurzer Spaziergang am frühen Morgen oder Abend bringt frische Energie und tut Körper und Geist gut.

Wenn der Sommer sich im September langsam verabschiedet, zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer schönsten Seite. Genießen Sie die letzten warmen Tage, vielleicht mit einem Picknick im Grünen oder einem Abend unter freiem Himmel – diese kleinen Momente bleiben in Erinnerung.

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Sommer voller Leichtigkeit, Genuss und unvergesslicher Augenblicke!

Nähen als Therapie – Kreativität und Heilung im Einklang

Unser erster Nähkurs – ein neues Angebot, das Kreativität gezielt mit therapeutischen Zielen verbindet. In einer ruhigen, unterstützenden Atmosphäre arbeiteten die Teilnehmenden an einer Stoffschale – einem Projekt, das ohne Vorkenntnis gut zu bewältigen ist und schnell sichtbare Ergebnisse liefert.

Das Nähen wirkt auf mehreren Ebenen therapeutisch. Die feinmotorische Tätigkeit fördert Konzentration und Achtsamkeit und das kreative Gestalten stärkt das Selbstwertgefühl. Zudem entstehen durch das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe und in einem geschützten Rahmen wertvolle soziale Kontakte – Raum für Austausch und Miteinander -.

Die Kombination aus handwerklicher Tätigkeit, kreativer Freiheit und sozialem Miteinander kann in der therapeutischen Arbeit eine wichtige Rolle spielen. Gerade in schwierigen Lebensphasen, in denen Struktur, Motivation oder Selbstvertrauen fehlen, bietet das Nähen einen stillen aber wirkungsvollen Weg zu sich selbst.

Praxis – Einblick – Zukunft

Unter dem Motto „Die Praxis macht das Leben“ durften wir heute eine engagierte Schulklasse der ECOLEA – private Berufliche Schule Stralsund bei uns in der AOK-Klinik Rügen begrüßen. Ein besonderer Tag, der nicht nur Einblicke in unseren Klinikalltag bot, sondern auch Horizonte erweiterte.

Unsere Klinikdirektorin und unsere Ärztliche Direktorin  führten die angehenden Fachkräfte durch die Welt der Eltern-Kind-Vorsorge – mit spannenden Vorträgen, offenen Gesprächen und einer exklusiven Führung durch unsere Fachbereiche. Vom Therapieplan über kreative Reha-Angebote bis hin zur liebevollen Betreuung – unsere Gäste konnten hautnah erleben, wie vielseitig, sinnstiftend und menschlich der Alltag in einer Vorsorgeklinik sein kann.

Zum Abschluss gab’s dann noch ein Highlight für alle Sinne: Unser Küchenteam servierte hausgemachte Snacks als kleines Dankeschön und kulinarischem Abschluss des Tages.

Wir hoffen natürlich, dass wir heute nicht nur informiert, sondern auch inspiriert haben – vielleicht sehen wir ja das ein oder andere Gesicht bald wieder, wenn es heißt: Praktikum oder beruflicher Einstieg am schönsten Arbeitsplatz der Welt – direkt am Wieker Bodden.

Fröhliche Ostern

Zu Ostern wünschen wir Ihnen von Herzen sonnige Tage, entspannte Momente und viele kleine Lichtblicke, die das Herz erfreuen. Ostern ist ein schönes Symbol für Hoffnung, Zuversicht und neue Kraft – Werte, die auch unser tägliches Miteinander prägen.

Wir bedanken uns bei unseren Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie allen Mitarbeitenden für das Vertrauen, die Herzlichkeit und das Miteinander, dass wir Tag für Tag erleben dürfen. Genießen Sie das Osterfest im Kreise Ihrer Liebsten – bleiben Sie gesund und voller Hoffnung.

Ihr Team der AOK-Klinik Rügen

Gemeinsam ausstellen, Kompromisse finden, sich ergänzen, Harmonie und Kontraste. Als Künstlerin ist es mir wichtig, eine gute Beziehung und einen regen Austausch mit anderen kreativen Menschen zu haben.

Am 3. Februar eröffnete ich meine erste Ausstellung zusammen mit einer befreundeten Künstlerin, Annina Münch. Wir haben unser Studium 2020 zusammen begonnen und umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir jetzt gemeinsam ausstellen können. Wir haben uns in unserer Hochschule für eine Ausschreibung beworben, welche uns ermöglicht im Sozialgericht in Dresden unsere Bilder öffentlich zu präsentieren.

Das Gerichtsgebäude verfügt über riesige Räumlichkeiten. Lange Gänge bieten genug Platz für Kunst, auch für die zum Teil riesigen Bilder von Annina (bis zu 2m lang).

Eigentlich hatten wir nicht geplant, uns zusammen für das Projekt Kunst und Justiz zu bewerben, doch da es technische Probleme gab haben wir beide unser Online-Portfolio über die gleiche Mail Adresse abgeschickt. Die für das Projekt verantwortliche Jury sah unsere Bilder gemeinsam und fand, dass eine Ausstellung von zwei verschiedenen Kunststudenten auch spannend sein kann.

 Annina hat bereits öfter schon mit einer Gruppe anderer Menschen zusammen ausgestellt, für mich allerdings spannendes Neuland. Daher war es für mich eine neue Erfahrung, die mir sehr gut getan hat. Es ist ein schönes Gefühl, sich gegenseitig Ideen zu liefern und sich zu unterstützen. Die Stärken des Einen gleichen die Schwächen des Anderen aus.

In den Fluren des Gerichtsgebäudes konnten wir insgesamt 40 Bilder ausstellen. Ich male meistens auf Holzplatten oder Papier, Annina auf Leinwänden. Dennoch behandeln wir in unseren Bildern teilweise ähnliche Themen, wie Gemeinschaft und Beziehungen, aber auch das Allein und für sich sein. Es war eine schöne Erfahrung, mit dem Team vor Ort Gespräche über unsere Kunst zu führen. Das Team bestand aus Personen, die im Gericht arbeiten und gern regelmäßig die Flure zu einer Kunstausstellung umwandeln, das gibt dem Gebäude mehr Lebendigkeit. Eröffnet wurde unsere Ausstellung mit Musik und kleinen Snacks. Ein mit Annina befreundeter Musiker spielte auf seiner Trompete interessante Jazz-Melodien. Danach war Zeit, mit den Besuchern über die Ausstellung zu sprechen. Es ist spannend, wie jede Person ein Bild unterschiedlich interpretiert. Zu unserem Glück wurden sogar zwei unserer Bilder gekauft.

Mein absolutes Lieblingswerk – sie läutet den Frühling ein.

„Die Tänzerin“

Durch die sich spiegelnden Glasrahmen der gegenüberliegenden Fenster, entstehen spannende Spiegelungen. Windows-Symbol?

Das Gericht sammelt nach jeder Ausstellung Werke, die dann dauerhaft in der 2. Etage des Gebäudes in einer Kunstausstellung ihren Platz finden. Diese Ausstellung konnten auch wir uns anschauen, hier wurden bereits sehr viele verschiedene Kunstwerke gesammelt.

Folgend ein paar Eindrücke davon, wie unsere Bilder zusammenwirken.

Eine Bildgruppe mit abstrakten Arbeiten von Annina neben einer Figurengruppe von mir.

Ölportrait von Annina ca. 2m x 2m

„Gefahr ist relativ“

AOK-Klinik Rügen mit Bänken im Park
Außenbereich der Mutter-Kind-Kur- und Vater-Kind-Kur-Klinik mit Bank und Park an der Ostsee
Das Haus Amadeo für die Unterbringung von Müttern und Kindern mit Baum im Vordergrund
Der Hafen von Wiek auf Rügen, die Marina Wiek, mit Motorbooten, Segelbooten, kleinen Yachten und Kuttern.
Bus der AOK-Klinik Rügen für den Bustransfer von Patientinnen und Patienten bei der An- und Abreise