Unser Frühlingsfest 2024

Anfang April war es wieder soweit: Das traditionelle Frühlingsfest der AOK-Klinik Rügen fand statt!

Als Spezial Guest konnten wir den Osterhasen begrüßen, der extra nochmal für unsere kleinen und großen PatientInnen vorbei geschaut hat. Und er hatte auch etwas mitgebracht! Viele Leckereien, die er gut auf dem Klinikgelände versteckt hat. Bei der Suche hatten alle viel Spaß.

Wer sich für den Osterhasen schick machen wollte, konnte sich schminken lassen. Und um sich nach der anstrengenden Suche zu stärken, gab es lecker Zuckerwatte.

Maulwurffrei dank Heiligem Georg: Eine Legende erwacht

Liebe Leserinnen und Leser,

tauchen Sie mit uns ein in die mystische Welt der Legende vom Heiligen Georg, die das Geheimnis der maulwurffreien Zone auf Wittow umgibt. Vor vielen Jahrhunderten erfüllte der Heilige den Wieker Seefahrern einen Wunsch, der die Halbinsel Wittow von einer Plage befreite – den unermüdlichen Maulwürfen und Wühlmäusen.

Die Sage berichtet von einer Zeit, in der Wittow von den kleinen Wühlern heimgesucht wurde, so dass man kaum einen Schritt tun konnte, ohne über einen Maulwurfshügel zu stolpern. In ihrer Not riefen die Niedersachsen, die sich in Wiek niedergelassen hatten, den Heiligen Georg um Hilfe an.

Es wird erzählt, dass der heilige Georg den Wieker Seefahrern bei geräuchertem Aal und hochprozentigen Getränken einen Wunsch erfüllte. Der Wunsch war einfach und doch tiefgehend: Befreiung von der Maulwurf- und Wühlmausplage, die das tägliche Leben beeinträchtigte.

Der Legende nach segnete der Heilige Georg die Gegend und befreite die Halbinsel Wittow von den lästigen Wühlern. Als Symbol seiner Hilfe stiftete die Pommernherzogin ein Reiterstandbild des heiligen Georg, das bis heute auf Wittow verehrt wird.

Für die Gnade des Heiligen Georg sind die Wittower bis heute dankbar. Selbst als 1925 das Pommersche Landesmuseum das Reiterstandbild erwerben wollte, um Geld für die Kirchenrenovierung zu sammeln, lehnten die Wieker ab. Sie glaubten fest daran: Solange Georg bleibt, bleiben auch die Maulwürfe weg.

In dieser Sage verschmelzen Glaube, Geschichte und Natur zu einer einzigartigen Erzählung, die bis heute die Herzen der Wittower bewegt. Der heilige Georg und sein Reiterstandbild sind nicht nur ein religiöses Symbol, sondern auch ein Zeugnis für die tiefe Verbundenheit der Menschen mit der Natur und ihrer Geschichte.

Mögen die Sage vom Heiligen Georg und die maulwurffreien Tage auf Wittow noch lange in den Herzen der Menschen weiterleben.

Mit freundlichen Inselgrüßen

Heringszauber auf Rügen: Eine Kulinarische Ode an den Frühling

Wenn der März Einzug hält und der Frühling seine zarten Fäden über Rügens über Rügens Boddengewässer spinnt, beginnt ein zauberhaftes Schauspiel – der alljährliche Tanz der Heringe. Heringe. In riesigen Schwärmen bewegen sich die 30 Zentimeter langen Fische wie silberne Lichtblitze.

Während dieses Naturschauspiels verwandeln sich auch die Küchen der Insel in wahre Tempel der Gaumenfreuden. Der Hering, zu dieser Zeit ein beliebter Fisch, wird in vielen Variationen zubereitet und auf den Tisch gebracht. Im zeitigen Frühjahr säumen unzählige Angler den Rügendamm in der Hoffnung auf eine reiche Heringsausbeute.

Für ein authentisches Rügener Erlebnis empfiehlt es sich, während der Heringstage in den frühen Morgenstunden in einen Hafen zu schlendern. Hier kann man den heimkehrenden den heimkehrenden Fischern zuschauen, wie sie ihre prall gefüllten Kutter in den Hafen steuern und gemeinsam Fang aus den Netzen holen. Diesen frischen Fisch kann man direkt beim Fischer gekauft und zu Hause zubereitet werden.

Ein bekanntes Rezept aus dieser Zeit ist der Pfefferhering. Die Heringe ruhen zunächst in einer sorgfältig zubereiteten Marinade, bevor sie nach 24 Stunden von ihren Gräten befreit werden. Die nun filetierten Heringe werden in ein Gefäß mit einer Mischung aus Zucker, Pfeffer, Salz, Senfkörnern und Lorbeerblättern geschichtet, nach Geschmack mit Zwiebelringen verfeinert. Nach sechs Tagen an einem kühlen Ort sind die Pfefferheringe fertig zum Verzehr.

Dieses Rezept ist nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern auch eine Hommage an die traditionelle Heringszeit auf Rügen. Lassen Sie sich von diesem delikaten und genießen Sie die reiche Vielfalt der Rügener Küche.

Fit in den Frühling

Wassertreten zur morgendlichen Routine machen – es lohnt sich! Denn es regt Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel an. Lästigen Krampfadern wird der Kampf angesagt und sie werden verhindert. Um schneller in den Schlaf der Gerechten zu finden, empfiehlt es sich, auch abends wie ein Storch durch knietiefes Wasser zu stapfen.

Keine Panik, wer kein Wasser zum Laufen hat, darf gerne barfuß im Morgentau über die Wiese laufen.

Achtung! Vorsicht bei Menstruation, Harnwegsinfektionen, Blasen- und Nierenerkrankungen, Unterleibsinfektionen, schweren arteriellen Durchblutungsstörungen.

Die kleine Möwe „Namenlos“

Die kleine Möwe wohnte mit ihrer Familie in einem wunderschönen Nest vor der Küste der Insel Rügen. Sie hat noch 2 Schwestern und einen kleinen Bruder. Sie flog gerne mit ihren Geschwistern über das Wasser und ließ sich vom Wind durch die Luft wirbeln, aber sie war auch furchtbar neugierig und wollte noch so viel mehr sehen. So flog sie eines Tages immer weiter weg, flog über Felder und kleine Ortschaften, sah viele Schiffe auf dem Wasser und in den Häfen. Als sie großen Hunger verspürte, mopste sie sich ein Fischbrötchen von einem Urlauber. Der hat vielleicht Augen gemacht. Nach einem spannenden aber auch sehr anstrengenden Tag hielt die kleine Möwe Ausschau nach einem Platz zum Schlafen. Sie fand einen kuscheligen Schlafplatz in einem Baumstumpf und schlief auch gleich ein. Als am nächsten Morgen die Sonne aufging, gähnte die kleine Möwe ausgiebig, schüttelte ihr Gefieder und blickte sich um. Wo bin ich denn hier gelandet?? Wasser, ein kleiner Strand, lauter weiße Holzhäuser, Spielplätze und ganz viel Wiese und Kinderlachen. Sie setzte sich auf eine Schaukel und staunte. Da kam ein Mädchen auf Sie zu, ganz vorsichtig, und sagte: „ Hey du, wo kommst du denn her? Ich bin Anna und wie heißt du? Die kleine Möwe zuckte mit den Federn. „Das weiß ich nicht. Wir Möwen haben keinen Namen. Wir erkennen uns alle am Gefieder und unserem Geschrei.“ Anna dachte kurz nach und sagte: „Weißt du, ich finde du brauchst auch einen Namen… was hältst du von Lucy oder Rosalinde, Emma, Kai oder Rüdiger?

Möchtet auch Ihr ein Freund unserer kleinen Möwe sein? Welchen Namen von den Namen würdet ihr schön finden?

Liebe Kinder, liebe Mama`s und liebe Papa`s, danke, dass Ihr alle so fleißig bei unserer Umfrage mitgemacht habt. Wollt Ihr jetzt wissen, welchen Namen meine ganzen neuen Kurfreunde für mich ausgesucht haben? Es war wirklich sehr spannend und ich war auch ganz schön aufgeregt. Darf ich mich vorstellen?

Mein Name ist jetzt „RÜDIGER“.

Und weil ich ja den ganzen Tag hier herumfliege und so viele Sachen beobachten kann, werde ich unseren neuen Kurgästen auf ihre vielen Fragen Antworten geben können. Ich bin also ab heute die Erklär-Möwe „Rüdiger“ der AOK Klinik Rügen.

Vielleicht bis bald mal wieder… bleibt schön gesund .. Euer Rüdiger

Die kleine Möwe war überglücklich. Jetzt hat sie nicht nur Anna und viele neue Freunde gefunden, sondern auch noch einen ganz eigenen Namen.